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Nach ihrer Rückkehr starrte sie aus dem Fenster.
Das Markellose Blau des Himmels das durch keine einzige Strom- oder Telefonleitung entstellt wurde, ließ sie zu einer älter gewordenen Frau wirken.
Sie beschloss in die Stadt zu gehen um ihren wirren ausdruckslosen Gedanken einzufrieren, wegzuspülen, förmlich auszurotten.
Die düsteren Gebäude, deren Zweck nicht erkennbar war, die aber eigenartig Traumhaft und melanchonisch wirkten.
Diese Bauten hatten etwas von fehlgeschlagener wiederauferstehenden Romantik an sich.
Die Menschen, die diese wirkungslosen Bauten verließen, könnte man als hegelianischer Abschaum bezeichnen.
Manchmal erweiterte sich ihr Blickfeld und ein Hoffnungsstrahl fiel hinein.
In ihrem Hirn hatte ein eigenwilliges Neuron falsch funktioniert.
Die Synapsen, die allnächtlich bildhafte Vorstellungen auslösten, hatten auf ein falsches Signal reagiert udn einen Wachtraum hervorgebracht.
Ihr Waxhtraum hatte an eine Halluzination erinnert, Halluzinationen aber, hatten sonst nur labile Alkoholiker, Drogensüchtige und verrückte, speziell paranoid Schizophrene.
Ihre gedanken kreisten völlig verwirrt in ihrem Kopf umher, wie ein Tornado.
Ihr entschluss stand fest, sie brauchte abwechslung.
Sie besuchte ihren Bruder, der Glücklicherweise nur drei Blocks entfernt wohnte.
Ihr Bruder war ein Mann, der nie vor einem Spiegel stehen blieb, um sich zu bewundern - Eitelkeit gehörte nicht zu seinen Charakterzügen.
Man brauchte ihn nur anzusehen, um zu wissen, das er zu den Menschen gehörte, an die andere sich Hilfesuchend wendeten, wenn sie nicht weiter wussten, sich bedroht fühlten oder das Gefühl hatten, ihre Pläne würden durch widrige Umstände durchkreuzt.
Intellizenz, Entschlusskraft und Verlässlichkeit hatten seine Gesichtszüge tief geprägt, das Aktrativität für seinen Ausdruck nebensächlich waren.
Er war Fantasievoll, lebhaft, flink auf den Beinen, wuschelhaarig und dünn wie ein Morgenschatten.

 

Fortsetztung folgt die Tage...

Für rechtschreibfehler steh ich nicht zur Verantwortung^^

4.12.08 12:50
 


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